MINOR SWING

Ein Theaterstück von und mit Marit Persiel

Es ist das Jahr 1943.

Alma ist eine von diesen degenerierten und kriminell veranlagten, mischblütigen Jugendlichen, die in musikalischen Gangsterbanden zusammengeschlossen lebt  und die gesund empfindende Bevölkerung durch die Art ihres Auftretens und die Würdelosigkeit ihrer Musik terrorisiert.

Das sagen zumindest die Nazis über sie.

Alma hingegen glaubt eigentlich nur an die Freiheit, Liebe, Leidenschaft, Musik und Tanz: Eben an den Swing.

Doch genau das wird ihr zum Verhängnis. 

Mitreißende Tanzeinlagen wechseln sich in diesem „Ein-Frau-Theaterstück“ mit malerischen Erzählungen ab und zeichnen ein schillerndes Bild der deutschen Swing-Ära in den 30er und 40er Jahren, bis die bittere Realität und das Aufeinandertreffen von Almas „Eisbahnclique“ mit den Nationalsozialisten das junge Leben der selbsternannten „Mickey“ einholt und sie um ihre Freiheit fürchten lässt.


Das Stück basiert auf wahren Gegebenheiten der Swingjugend aus Hamburg und anderen deutschsprachigen Städten zur Zeit des zweiten Weltkriegs.

Aus Zeitzeugen-Interviews, Dokumentationen und andere Eindrücke der Zeit entstand eine schillernde Geschichte mit tragischem Ende, die das Swing-Lebensgefühl, aber auch die Verfolgung der Swing-Jugend durch die Nazis emotional und berührend den Zuschauenden vermittelt und mit seinen Themen und Eindrücken auch eine mahnende Brücke zu heutigen wiederkehrenden faschistischen Strömungen schlägt.


„Eine Thematik, die unter die Haut geht.

In dem Stück wird die Spannung immer intensiver, erdrückender. Marit Persiel spielt enorm ausdrucksstark. Alleine ihre Augen haben eine eigene Sprache.

Die gesamte Mimik, Gestik. Großartig!“ 

(U. Bautsch-Ludolfs - Uelzener Allgemeine Zeitung)

Fakten:

Theaterstück mit Tanzsequenzen
Premiere: März 2018

Autorin: Marit Persiel
Dauer: 45min
Bühnengröße: Min. 3x4m

„Nur 45min dauert 'Minor Swing' und klingt am Ende doch lange nach.

Marit Persiel schafft mit schwungvollen Tanzschritten, einfachen Lichtwechseln und ihrem ungekünstelten Spiel wechselnde Stimmungen und Szenerien, die einen den Freiheitsdrang und die Dämpfer, die er erfährt, hautnah miterleben lassen.“ 

(C.Ströhle - Reutlinger Generalanzeiger)

© 2018 by Marit Persiel

  • Black Instagram Icon